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Zentrumsentwicklung in Fußach

Leben und Gemeinschaft im Zentrum neu Gestalten.

Ein Zentrum bedeutet Leben – Gemeinschaft. In einem gelebten Zentrum kommt sich die Ortsbevölkerung näher, man erledigt seine Wege, man trifft sich im Cafe, geht der Arbeit nach, genießt die kulturellen Ereignisse, feiert Feste oder beobachtet einfach nur das Treiben im Zentrum. Ein lebendiges Zentrum stärkt die Gemeinschaft eines Dorfes – man kennt sich.

Zentrumsentwicklung war in den letzten 20 Jahren oft ein Schlagwort im Wahlkampf – schlussendlich wurde die Volksschule saniert und erweitert und der Friedhof gebaut. Momentan wird von zwei neuen Hallen geredet, aber ist das Ganze durchdacht?

Gemeinsam Für Fußach fordert daher eine nachhaltige Planung des Zentrums statt kurzfristiger Wahlkampfversprechen. Gemeinsam Für Fußach fordert ein Konzept, in dem alle für ein Zentrum relevanten Aspekte berücksichtigt werden: Die Bürger, Institutionen und Vereine sollen in die Konzeptentwicklung umfassend einbezogen werden.

Nahversorgung, Wohnen, Betreutes Wohnen, Arbeiten, Freizeitgestaltung und Leben müssen sich im Konzept wiederfinden.

Was so ein Zentrum alles beinhaltet, welches Gebiet als Zentrum bezeichnet wird – das soll sich im Entwicklungsprozess herauskristallisieren. Die Gemeinde soll die Flächen dafür sichern und die finanziellen Mittel bereitstellen. Die Rücklagen dafür sind vorhanden. Wichtig ist, dass der Entwicklungsprozess in den nächsten Jahren zielstrebig verfolgt wird und die Ergebnisse umgesetzt werden.

Unser Zentrum ist zu wenig belebt, deshalb ist es dringend notwendig,
Die Schritte für die Zukunft endlich zu setzen:

Was wollen wir im Zentrum?
Belebung durch Geschäfte, Wohnmöglichkeiten, Vorsorge für öffentliche Einrichtungen.

Wie muss die Gemeinde eingreifen?
(strategische Planung durch eine Steuerungsgruppe mit Anwohnern, Experten und Gemeindevertretern, Grundkäufe aktiv angehen, Anpassung von Bauvorschriften, verbesserter Kontakt mit den Bewohnern des Zentrums, einen ständigen Diskussionsprozess in Gang setzen…)

Unser Beitrag dazu bisher:
Im November Antrag auf Einsetzung einer solchen Steuerungsgruppe – einstimmig angenommen (leider haben die von der Bürgermeisterliste geführten Ausschüsse noch keine Mitglieder nominiert) Im Juni Antrag auf Änderung der Bauvorschriften, Antrag angenommen, aber Raumplanungsvorsitzender Ernst Blum hatte noch keine Zeit, dieses Thema im Ausschuss vorzubereiten, obwohl er eine Frist bis Dezember von der Gemeindevertretung gesetzt bekam.

Dieses Thema wurde auch im Bürgerforum von Vorarlberg Online Diskutiert
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